Autor: Nadine Rüegg

Unnötige Niederlage

Der EHC Dürnten Vikings verliert eine umkämpfte Partie auf Grund 5 miserabler Minuten zu Beginn des Schlussdrittels mit 5-6. Das erste Drittel war ein auf und ab auf Augenhöhe. Ein Drittel mit vielen Offensiv-Aktionen, wobei sich der Gast aus Weinfelden auf seine Konterstärke verlassen konnte. Das schnelle Umschalten der Gäste aus der eigenen Zone bereitete den Vikings grosse Mühe. Der Führungstreffer des SCW in der 18. Spielminute in Überzahl war demzufolge nicht gestohlen. Der Ausgleichstreffer kurz vor der Pause durch Michel Kunz war enorm wichtig und auch verdient.

Der Start ins 2. Drittel verlief gar nicht nach dem Geschmack der Wikinger. Bereits nach 26 Sekunden musste Torhüter Ryffel die Hartgummischeibe zum 2. Mal an diesem Abend aus dem Netz fischen. Etwas geschockt, fanden die Einheimischen erst Mitte des 2. Drittels wieder zu ihrem Spiel und konnten durch Dietrich in der 32. Minute ausgleichen. Aber bereits 20 Sekunden später war der Rückstand wieder Tatsache. Durch den erneuten Ausgleich in der 35. Minute durch Mischa Rüegg konnte auch der 2. Abschnitt zumindest resultatmässig ausgeglichen gestaltet werden. Das Schussverhältniss und das Geschehen auf dem Eis sprach aber eine andere Sprache. Die Dürntener mussten zum Ende des Mitteldrittels einiges einstecken. Zeitweise wurden sie regelrecht eingeschnürt in der eigenen Zone.

Der Start in den 3. Abschnitt war ein Alptraum.
40.35 / 3-4
43.26 / 3-5
44.01 / 3-6
Wo der Kopf zu diesem Zeitpunkt war ist fraglich. Die anschliessende Druckphase der Vikings kam zu spät und die beiden Überzahltore durch Tobler und Senn waren am Ende nur Resultatkosmetik. 5 Minuten reichten für den SC Weinfelden das Spiel für sich zu entscheiden. Die Vikings müssen über die Bücher, wollen Sie am kommenden Wochenende im Zürcheroberland Derby gegen den EHC Illnau-Effretikon Punkte im Schürli behalten.

Sieg auf der Lenzerheide

Der EHC Dürnten Vikings gewinnt mit einer durchzogenen Leistung trotzdem 3 Punkte beim Aufsteiger EHC Lenzerheide-Valbella.

Die Dürntner, welche zum ersten Mal diese Saison mit 4 Sturmreihen antreten konnten, starteten schwungvoll in die Partie. Kaum ein Gegenstoss konnten die Einheimischen in den ersten 7 Minuten bewerkstelligen bis eine Unachtsamkeit in der Offensivzone nach Ablauf einer Dürntner Überzahlsituation den Konter zum 1-0 einleitete. Die folgenden Minuten benötigten die Gäste um sich etwas zu sammeln bevor weitere Chancen, ohne zählbaren Erfolg, hinzukamen.

Der 2. Abschnitt startete etwas besser. Der Druck auf die Verteidiger der Heidner nahm stetig zu und Fehler im Aufbauspiel wurden erzwungen.
Ein Solcher konnte Mirco Stuber mit seinem ersten Treffer für die Vikings in der 22. Minute ausnutzen zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Je länger jedoch das Drittel dauerte desto mehr viel man ins alte Fahrwasser des 1. Drittels zurück. Der 2. Treffer durch Yves Rüegg bei Spielhälfte war einer der wenigen Glanzpunkte in diesem Spiel.

Das 3. Drittel ist schnell erzählt. Viele Fehler und unbegründete Nervosität, welche immer wieder in Chancen für die Bündner endeten, prägten das Spiel. Gründe hierfür sind schwierig zu finden, weil die Vikings das Spiel eigentlich im Griff hatten. Auch das 3-1 durch Joel Tobler brachte keine Ruhe und Ordnung ins Spiel. Der Sieg und die 3 Punkte konnten eingefahren werden, an der Art und Weise gibt es noch einiges an Arbeit!